Summer in Mara Review – Test

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style
Summer In Mara Review – Test
relaxed Survival Adenture im Anime Style

Entspanntes Survival Adventure mit Anime Grafik in tropischer Atmosphäre, kindgerecht aber nicht kindisch, alle Informationen im Summer in Mara Review

In diesem Beitrag zeige ich Dir alle Informationen & Gameplay von Summer in Mara, dass am 16. Juni 2020 auf Steam für PC, auf PS4, XBox One und Nintendo Switch erscheint. In Summer in Mara spielen wir die kleine Koa, die alleine auf ihrer eigenen herrlichen Karibik Insel lebt. Wir sind Selbstversorger und leben von Farming und Crafting, aber viele Einwohner der anderen Inseln brauchen in diesem Anime Adventure unsere Hilfe.

English Version:

Dieser Beitrag ist hier als Text, aber auch als PodCast und als YouTube Video verfügbar. So kannst Du Dir aussuchen, wie Du ihn am liebsten genießen magst.

Video:

PodCast:

Summer in Mara Review – Einleitung – Intro

Moin Moin, hier ist der Zap. In diesem Beitrag geht es um ein Spiel aus einem etwas anderen Bereich, als ich normalerweise zeige. Ich stelle Dir das Spiel Summer in Mara vor. Ein sehr friedliches und entspannendes Story Adventure Spiel, das mit einem niedlichen Anime Charme zu gefallen weiß. Es enthält leichte Survival Elemente und viel Farming und Crafting.

Ich zeige Dir im Detail, worum es im Spiel geht, wie es sich spielt, wie gut es technisch ist, ob und wem es vermutlich Spaß machen wird und am Ende gibt es eine Wertung von mir. Aber vor allem möchte ich Dir alle Infos an die Hand geben, damit Du selbst für Dich beurteilen kannst, ob das Spiel etwas für Dich sein könnte.

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 01 Background - Hintergrund
Summer In Mara Test
Hintergrund

Hintergrund

Summer in Mara wird von Chibig Studios aus Spanien entwickelt, die zuvor bereits mit Titeln wie Deiland, Ankora und Tiny Planet erfolgreich Spiele auf den Markt gebracht haben. Das Studio ist also nicht völlig unerfahren und das merkt man auch, aber dazu später mehr.

Da das Studio das Spiel aber komplett im eigen Vertrieb herausbringt, würde ich Summer in Mara als Indie-Titel einstufen. Es wird am 16. Juni 2020 für Windows PC auf Steam, für Playstation PS4, Xbox One und für Nintendo Switch erscheinen. Dieser Test basiert auf der PC Version, wird aber in weiten Teilen für alle Plattformen zutreffend sein, eventuell gibt es in der Technik leichte Abweichungen.

Ich habe vom Entwickler ein kostenloses Testmuster bekommen. Aber ich bemühe mich immer, alle Spiele so zu testen als hätte ich sie selbst bezahlt, daher sollte dies keinen Einfluß auf meine Wertung haben.

Spieltyp – Was ist Summer in Mara und wie spielt es sich?

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 02 Game Type - Spiel Typ
Summer In Mara Review
Spiel Typ

Wir sind das kleine Mädchen Koa, dass als Findelkind von einer älteren Dame namens Yaya gefunden und auf einer sehr kleinen, einsamen und karibisch anmutenden Insel großgezogen wird. Koa ist dabei eher menschlich, während ihre Ersatz-Großmutter zu einer Fischmenschen-Rasse gehört. Wie oft in Anime Geschichten sind die Grenzen zwischen Mensch und Tier eher fließend und fabelhaft.

In einem Tutorial erklärt uns Yaya einige grundlegende Dinge, die dafür sorgen, dass wir unsere kleine Insel kennen lernen und dass wir nicht verhungern. Ackerbau, Bewässerung, Düngen, Funktionsweise von Brunnen und Feldern werden genauso erklärt wie Obst pflücken, Bäume fällen und neue pflanzen, Erze abbauen oder wie man aus der misteriösen Quelle auf der Insel Treibstoff für das Schiff bekommt. Auch erste Andeutungen über besondere Orte wie ein verschlossenes Tor und zwei Wächterstatuen auf dem Berg werden gemacht, aber genauere Informationen dazu gibt es am Anfang noch nicht.

Wir steuern unsere kleine Koa in der dritten Person, können gehen, laufen, springen und schwimmen. Mit verschiedenen Werkzeugen, die wir uns selbst herstellen müssen, können wir Holzhacken, Felder bestellen, Steine zerklopfen, Fische fangen und Erze abbauen. Mit sehr vielen Dingen können wir interagieren, so kann man zum Beispiel einen Obstbaum schütteln, damit die Orangen herunterfallen oder aus einem Brunnen können wir mit einem Eimer Wasser schöpfen, um damit die Pflanzen auf den Feldern zu bewässern.

Später bekommen wir noch ein eigenes Boot, mit dem wir die Insel dann auch jederzeit verlassen können. Dabei gibt es in der Umgebung weitere größere und kleinere Inseln, Städte und Siedlungen. Dort leben andere Fischmenschen und weitere Kreaturen, wie Katzenmenschen oder Muschelwesen. Mit diesen können wir uns dann unterhalten, Aufträge annehmen und erledigen. Dabei entfaltet sich dann nach und nach eine phantasievolle Geschichte, in der wir vielleicht herausfinden, wer wir wirklich sind, was es mit dem Portal auf unserer Heimatinsel auf sich hat und was unserer Pflegemutter geworden ist.

Gameplay Story und Charaktere

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 03 Story und Characters - Geschichte und Charaktere
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Geschichte und Charaktere

Die Geschichte von Summer in Mara entfaltet sich langsam. Zu Beginn werden viele Dinge mit Absicht im unklaren gelassen. Im Tutorial werden wir, als herausragendes Beispiel, von unserer Ersatz-Großmutter Yaya betreut und unterrichtet. Dann macht das Spiel einen Schnitt, und in Traumsequenzen werden einige Geschehnisse nur grob angedeutet. Danach ist Yaya nicht mehr da und das Boot, mit dem sie immer aufs Meer fuhr, liegt kaputt am Strand.

Was mit Ihr geschehen ist, erfahren wir aber gar nicht. Auch ist unklar, was es mit unserer Vergangenheit auf sich hat, was die Visionen in den Zwischensequenzen zu bedeuten haben und welchen Zweck das Tor auf der Insel und die Wächter erfüllen.

Hieraus entwickelt sich dann nach und nach eine spannende und verwobene Geschichte, die teilweise in den Missionen und teilweise in gerenderten Video-Filmen erzählt wird. Daneben gibt es viele kleine Stories, von der diebischen Katzenfrau, die gerne Pirat werden will und daher Dinge klaut und vergräbt oder vom jungen Koch, der seinem Onkel hilft am Strand eine Art Foodtruck aufzubauen und dabei unsere Unterstützung haben möchte.

Wir lernen viele neue Leute kennen und fast jeder davon verbirgt kleine Geheimnisse vor uns. Diese Welt fordert uns heraus zu forschen, zu erkunden und unserer Neugier freien Lauf zu lassen. Ich mag diese Art des Spiels, Geschichten langsam und häppchenweise zu erzählen.

Die Dialoge sind dabei oft sehr einfach gehalten. Sprachausgabe beschränkt sich auf Laute wie “Mhhh”, “Aha”, oder andere Geräusche, die Menschen so zwischen den Worten machen. Dies liegt sicher zum Teil am niedrigen Budget für Voice-Over, aber so passt es gleich für alle Sprachen und außerdem entwickelt das Spiel auch trotzdem eine besondere Atmosphäre daraus. Zumal die Geräusche mit wirklich besonders gut gezeichneten Bildern der sprechenden Figuren unterlegt werden, die die Emotionen in der Unterhaltung transportieren und betonen.

Crafting und Sammeln

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 04 Crafting and Farming - Herstellen, Sammeln und Ernten
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Herstellen, Sammeln und Ernten

Summer in Mara ist nicht nur ein Adventure, sondern auch ganz besonders ein Crafting und Farming Spiel mit leichten Survival Elementen. Man muss Essen, Trinken und Schlafen und dabei ist unsere Spielfigur Koa eigentlich totale Selbstversorgerin. Daneben braucht sie auch für die Geschichte und die Nebenquests alle möglichen Dinge, die man nirgendwo bekommt, außer sie stellt sie selbst her.

Auf unserer eigenen Insel wachsen zu Beginn einige Orangenbäume, wir haben ein paar Karottensamen geerbt und finden Brombeerbüsche. Dann lernt man daraus Essen und Trinken herzustellen, wir bauen uns eigene Werkzeuge wie Hacke, Axt, Angel, Hammer, fällen Bäume und bauen Erze und Steine ab.

Besonders schön fand ich dabei, dass das Spiel einem gleich zu Beginn erklärt, dass man dringend auf die Natur achten sollte, die uns am Leben hält. Denn bevor der erste Baum gefällt wird, erklärt Yaya uns zuerst, wie wir einen neuen anpflanzen, und dass es wichtig ist ein Gleichgewicht herzustellen.

So lernt Koa mit der Zeit immer komplexere Werkzeuge, nützliche Dinge und Essen herzustellen. Überall in der Welt finden sich neue Obst- und Gemüsesorten und später können wir auch einen eigenen Hühnerstall errichten oder Schafe und Schweine hüten und füttern.

Gameplay Welt

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 05 The World - Welt Design und Inseln
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Welt Design und Inseln

Die Karte von Summer in Mara ist eine karibische Inselwelt. Man startet mit unserer kleinen Südsee-Insel, die uns ganz allein gehört. Wir erkunden die Welt mit unserem kleinen Schiff, sammeln unterwegs Treibgut aus dem Meer und fahren von Insel zu Insel.

Als erstes besucht Koa die Nachbar-Insel Qälis, auf der sich eine kleine Stadt befindet und später entdecken wir drumherum viele weitere Inseln, die dann aber meistens kleiner sind. In Qälis gibt es zahlreiche NPCs, die verschiedenste Aufgaben für uns haben. Manche davon können direkt dort erfüllt werden, für einige müssen aber auch zuerst zuhause Dinge hergestellt, oder andere Inseln entdeckt und erforscht werden.

Die Weltkarte wird nach und nach vergrößert. Zuerst hat Koa ein kleines Boot, dass nur direkt benachbarte Inseln ansteuern kann. Mit weiteren Fortschritten in der Hauptquest werden dann Verbesserungen am Schiff freigeschaltet, und dann können wir schrittweise mehr von der Welt erkunden. Insgesamt scheint es mehr als 30 einzelne Inselkarten zu geben, die man nach und nach erkunden kann und die dann auch noch ganz andere Grafiksettings mitbringen.

Technik, Grafik, Sound

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 06 Tech, Graphics, GFX, Sound - Technik, Grafik, Musik
Summer In Mara Review –
Tech, Graphics, GFX, Sound – Technik, Grafik, Musik

Bei Summer in Mara kommt die Unity Engine zum Einsatz. Und entsprechend sind auch die meisten Kinderkrankheiten durch die stabile Grundlage nicht vorhanden. Das Spiel läuft stabil, in mehr als 30 Stunden hatte ich keinen einzigen Absturz. Auch ansonsten ist die Anzahl der wirklichen technischen Fehler auf dem PC sehr gering. Hier hat Chibig gute Arbeit abgeliefert.

Die Grafiken und Texturen sind nicht super hochauflösend, aber erzeugen eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Es gibt vereinzelte Popups von Gras und anderen Details, aber besonders störend habe ich das jetzt nicht empfunden.

Dass die Grafik nur im oberen Mittelklasse Bereich liegt, hat aber vermutlich einen anderen Grund. Denn zum einen sind alle Dinge im Spiel so programmiert und gestaltet, dass sie 1:1 auf den Konsolen und auch auf der Switch verwendbar sein sollten. Dann gibt es keinerlei Einstell-Möglichkeiten um irgendwelche Grafikdetails oder anderen Optionen auf ein besseres Niveau anzuheben, auch wenn man die beste Hardware haben sollte.

Hier verschenkt Summer in Mara etwas Potenzial. Mit besseren Auflösungen, schärferen Texturen und anderen PC-typischen Anpassungen wäre das Spiel noch etwas besser, denke ich.

Auch die Menü-Gestaltung ist nur teilweise für den PC optimiert. Bei vielen Steuerelementen merkt man den Fokus auf Gamepad bzw JoyCon und manche Untermenüs sind schwer zu erreichen. Allerdings hat Summer in Mara generell im Bereich Menü-Design noch einige leichte bis mittlere Schwachpunkte. Überhaupt könnte das Spiel in fast allen Bereichen mehr Erklärungen, Tooltips, Bedienhilfen und Komfortfunktionen gebrauchen. User Interface Design gehört bisher wohl nicht zu den Stärken von Chibig Studios.

So ist zum Beispiel das Verkaufsmenü beim Händler hinter einer Schaltfläche versteckt, die nicht mal wie ein Button aussieht. Manche Inventory-Listen haben Mausrad-Scrolling, andere nicht. Und die Bedienung der Menüs wird dann auch nicht sonderlich gut erklärt. Es ist ein Spiel, in dem man Erkunden soll, dass verstehe ich. Aber warum man grundlegende Spielfunktionen nicht deutlich beschriftet und das Erkunden auch auf den Bereich Bedienung und User-Interface ausdehnt, ist mir ein Rätsel.

Zur mangelhaften Beschriftung und Erklärung kommt dann noch eine teilweise schlechte Übersetzung der vorhandenen Button-Texte. Wenn ein Radio statt mit “Anschalten” mit “Anfassen” beschriftet ist oder man beim Tauchen angezeigt bekommt “Drücke W zum abtauchen”, aber die richtige Taste ist eigentlich Shift und nicht W. Dann geraten wir langsam in den Bereich frustrierend und ärgerlich, was die Bedienung angeht. Besonders gemein, wenn jeder Tauchversuch dann auch noch 40 Gold kostet, weil die Taucherbrille sich verbraucht und nur wenige Sekunden hält und man auf eine andere Insel zurückfahren muss, um Taucherbrillen zu kaufen, vom verschwendeten Gold mal ganz abgesehen.

Die Vertonung von Summer in Mara ist insgesamt betrachtet auf mittlerem Niveau. Auf der einen Seite bietet es einige schöne Hintergrund Tracks, es hat immer wieder passende Geräusche und akkustisch ist die Welt meistens gut gefüllt. Auf der anderen Seite sind die vielen Dialoge, die keinerlei Vertonung außer “Ahh”, “Uhh”, “Mhhh”, “Ohhh” haben.

Hier zu muss man aber anerkennen, dass es sich um einen Indie-Titel handelt und Voice-Over, gerade in verschiedenen Sprachen sehr teuer in der Produktion ist. Und dann ist die Lösung mit den Gesprächsgeräuschen, die für alle Sprachen passen, immer noch besser gewählt als gar keine Geräusche in den Dialogen zu haben.

Apropos mehrere Sprachen, die Übersetzung der Geschichte ist sehr gut gelungen, zumindest was die deutsche Sprache angeht. Alle Dialoge sind hochwertig übersetzt, nur sehr wenig Rechtschreibfehler und vom Verständnis her gab es nie ein Problem. Umso ärgerlicher dann aber, dass in den Menüs und bei den Bedienelementen wohl auf die Dienste dieser hochwertigen Übersetzer-Arbeit verzichtet wurde, denn hier sind einige Dinge wirklich noch arg daneben. Und die vielen Briefe und Zitate in den Flaschenpost-Texten sind dann komplett in fremden Sprachen geblieben, das ist mangelhaft ausgeführt.

Summer in Mara Gameplay Screenshots

Meinung Fazit

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 07 Opinion and Conclusion - Meinung und Fazit
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Meinung und Fazit

Viel Kritik war bereits im letzten Kapitel enthalten, ich möchte das jetzt nicht alles wiederholen. Nur kurz zusammengefasst. Das Spiel könnte noch sehr viel besser sein, wenn es mehr Tutorials hätte, eine bessere Übersetzung und ein besseres UI-Design und die PC-typischen Options-Menüs.

Es gibt generell zu wenig Tutorials und Erklärungen. Klar ist das Erkunden von Welt und Spielfunktionen ein Teil des Spiels, aber besonders für Funktionen wie die Karte, das Inventory, grundlegende Funktionen wie Angeln oder Tauchen und so manche andere Spielfunktion wären ausführlichere Hilfen und vielleicht zu Beginn eine sanftere Einführung angenehmer.

Hier gehen die Entwickler zum Teil wohl zu sehr davon aus, dass man entweder die Vorgänger-Spiele kennt, oder sie haben Probleme sich in neue Spieler reinzudenken, die das Spiel wirklich das erste Mal starten. Hat man diese Einstiegshürden aber überwunden, ohne sich davon entmutigen zu lassen, gerät man immer mehr in den Sog der schön gestalteten und abwechslungsreichen Welt und kann in die Geschichte eintauchen.

Denn der Grafikstil von Summer in Mara ist sehr angenehm und hübsch. Das Spiel hat einen sehr künstlerischen Ansatz und erschafft daraus eine Welt zum drin versinken. Es hat eine durchgehend positive und nette Geschichte, es strahlt eine Menge Fröhlichkeit aus und man kann das kindliche Grundvertrauen und die aufgeschlossen neugierige Grundeinstellung der Hauptfigur immer wieder spüren und nachvollziehen.

Die Hauptgeschichte ist sehr schön. Sie enthält einige Wendungen und Überraschungen. Die Quests sind sehr oft “Bring mir dies und das”-Aufträge. Aber dies ist zu verkraften, da man diese Dinge meistens entweder erstmal selbst herstellen und dann dafür die Materialien, Rezepte oder andere Dinge zuerst irgendwo suchen und finden muss. Insgesamt ist es schon recht abwechslungsreich.

Als ein sehr positives Heraussstellungsmerkmal möchte ich hervorheben, dass Summer in Mara komplett ohne Kämpfe und Gewaltdarstellung auskommt. Das Spiel ist von vorne bis hinten durchgehend für Kinder jeden Alters geeignet. Es hat ein USK Rating von 6 erhalten, aber ich wüßte nicht, wo da die Dinge sein sollen, die für kleinere Kinder nicht geeignet sein sollten, solange sie entweder lesen können, oder Eltern dabei sind, die ihnen mit den Texten helfen.

Und dabei ist Summer in Mara kindertauglich durch und durch, ohne aber ein Spiel nur für Kinder zu sein. Ich bin männlich, Mitte 40, aber hatte in Summer in Mara trotzdem Spaß. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Spiel sowohl für einzelne Erwachsene wie auch für Kinder bestens geeignet ist, und als familienfreundliche gemeinsame Beschäftigung erst recht.

Dann habe ich auch das Ausbalancieren zwischen Farming, Crafting und Geschichte als sehr angenehm empfunden. Es gibt immer genug von diesen drei Spielelementen, und nie hatte ich das Gefühl, dass es zu sehr in die eine oder in die andere Richtung pendelt. Hier haben die Entwickler wirklich ein geschicktes Händchen bewiesen und alle Teile des Spiels gut miteinander verbunden.

Und obendrein ist mir das Questmenü noch als besonders gelungenes Highlight in Erinnerung geblieben. Denn dort finden sich jederzeit alle möglichen Spielfiguren und es gibt Hinweise darauf, ob ein NPC momentan eine Quest hat, vielleicht später eine bekommt, und was man tun sollte, um weiterzukommen. Es ist nicht aufdringlich, so dass man sich davon nicht geschubst fühlt. Aber man hat niemals das Gefühl hilflos festzustecken, weil man gerade nicht finden kann, wo es weitergehen soll. Dieses Spielfeature ist toll gemacht, diese Art der Umsetzung eines Questmenüs könnten sich so manche questbasierten Spiele gerne abschauen.

Wertung

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style 08b Rating with Numbers - Wertung mit Zahlen
Summer In Mara Review
Wertung mit Zahlen

Damit kommen wir zur Gesamtwertung. Sommer, Sonne, Sonnenschein und eine gerade und positive Geschichte. Summer in Mara bietet eine interessante Story in einer angenehmen und schönen Welt. Die Farming und Crafting Teile des Spiels sind gut durchdacht und beides macht Spaß und es fügt sich auch gut ins Spiel ein. Nach mehr als 30 Stunden Spielzeit ist ein Ende der Geschichte noch in weiter Ferne, also ist auch der Umfang und die Gesamtspielzeit wirklich sehr ordentlich.

Hierfür möchte ich eine Basiswertung von 85% vergeben. Für die etwas fummelige Steuerung, die nicht richtig guten Tutorials und die verbesserungsfähigen Menüs ziehe ich dann 5% von dieser Wertung ab und für teilweise falsche oder fehlende Übersetzungen in den Menüs und Briefen ziehe ich weitere 3% ab.

Damit komme ich zu einer Endbewertung von 77% zum Releasezeitpunkt. Ich gehe aber davon aus, dass viele der Kritikpunkte, die zum Punktabzug geführt haben, durch etwas Nacharbeit in Patches noch zu verbessern sind, so dass eine gute Chance besteht, dass Summer in Mara wieder über die 80%-Grenze rutschen wird.

Summer in Mara

Zap von ZapZockt.de

Summer In Mara Review - Test - relaxed Survival Adenture im Anime Style
Entspanntes Survival Adventure mit Anime Grafik in tropischer Atmosphäre, kindgerecht aber nicht kindisch, alle Informationen im Summer in Mara Review
In diesem Beitrag zeige ich Dir alle Informationen & Gameplay von Summer in Mara, dass am 16. Juni 2020 auf Steam für PC, auf PS4, XBox One und Nintendo Switch erscheint. In Summer in Mara spielen wir die kleine Koa, die alleine auf ihrer eigenen herrlichen Karibik Insel lebt. Wir sind Selbstversorger und leben von Farming und Crafting, aber viele Einwohner der anderen Inseln brauchen in diesem Anime Adventure unsere Hilfe.
Grafik
Sound
Steuerung
Survival, Farming und Crafting
Story
Welt Design
Umfang

Bewertung

Damit kommen wir zur Gesamtwertung. Sommer, Sonne, Sonnenschein und eine gerade und positive Geschichte. Summer in Mara bietet eine interessante Story in einer angenehmen und schönen Welt. Die Farming und Crafting Teile des Spiels sind gut durchdacht und beides macht Spaß und es fügt sich auch gut ins Spiel ein. Nach mehr als 30 Stunden Spielzeit ist ein Ende der Geschichte noch in weiter Ferne, also ist auch der Umfang und die Gesamtspielzeit wirklich sehr ordentlich.
Hierfür möchte ich eine Basiswertung von 85 % vergeben. Für die etwas fummelige Steuerung, die nicht richtig guten Tutorials und die verbesserungsfähigen Menüs ziehe ich dann 5 % von dieser Wertung ab und für teilweise falsche oder fehlende Übersetzungen in den Menüs und Briefen ziehe ich weitere 3 % ab.
Damit komme ich zu einer Endbewertung von 77 % zum Releasezeitpunkt. Ich gehe aber davon aus, dass viele der Kritikpunkte, die zum Punktabzug geführt haben, durch etwas Nacharbeit in Patches noch zu verbessern sind, so dass eine gute Chance besteht, dass Summer in Mara wieder über die 80 %-Grenze rutschen wird.

3.8

► Outro

Hast Du Lust auf ein positives Adventure wie Summer in Mara? Ich denke, so etwas positives können wir gerade im verwirrenden und komplizierten Jahr 2020 gut gebrauchen. Oder magst Du doch lieber Zombies verprügeln und möchtest lieber nur Spiele mit Kämpfen, Waffen und düsterem Setting? Schreib mir bitte Deine Meinung unten in den Kommentaren.

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